15 Dinge, die uns an Urlaub in der Kindheit erinnern
Dieser Artikel wurde am 05.August 2010 von Henrike geschrieben.
Henrike Schelling, Online-Managerin der Travelplus Group GmbH, hat Kommunikationswissenschaft studiert und ist absolut internetverrückt. Der letzte Urlaub war New York, als nächtes ist Norwegen geplant. Eine weitere Fernreise (Neuseeland oder Asien) steht aber auch auf der Wunschliste!
Dieser Artikel wurde am 05.August 2010 von Henrike geschrieben.
Henrike Schelling, Online-Managerin der Travelplus Group GmbH, hat Kommunikationswissenschaft studiert und ist absolut internetverrückt. Der letzte Urlaub war New York, als nächtes ist Norwegen geplant. Eine weitere Fernreise (Neuseeland oder Asien) steht aber auch auf der Wunschliste!
Es ist Sommer und damit für viele Ferienzeit! Ab gehts in den wohlverdienten Urlaub, sei es nach Mallorca, Frankreich, oder vielleicht noch viel weiter weg – nach Lateinamerika oder sogar Australien.
Ich erinnere mich auch immer wieder gerne an die Urlaube in meiner Kindheit – das war immer eine ganz besondere Zeit! Und einige Dinge gehören für mich einfach untrennbar dazu:
15 Dinge, die uns an Urlaub in der Kindheit erinnern
- Badeschuhe
(c) Maurits Reinders- Kescher
(c) Max&Floh- Spielzeugautomat
(c) Zabowski- Calippo
(c) Polaroidmemories- Walkman
(c) Photophonic- Comics
(c) Wechriho - Eimer und Schaufel
(c) Jon Evans- Strandmatte
(c) Bmann- Softeis mit Streuseln
(c) Jude Doyland- Luftmatratze
(c) Mediadeo- Eingewickelte Haarsträhnen
(c) Edenpictures- Plastik-Sonnenbrille
(c) Khairil Zhaf- Drachen
(c) Orin Zebest- Brause
(c) Manne- Tischtennis
(c) Jasperfields
Rosa Badesandalen – oder gerne auch in anderen Farben – kennen wir wohl alle – und hassen sie genauso. Von den Eltern aufgezwungen damit man bloß nicht in böse Seeigel oder Scherben tritt haben diese Schuhe uns mehr Schmerzen verursacht, als nur irgendein Meeresbewohner es jemals könnte…
Ganz im Gegensatz zu den verhassten Badeschuhen haben wir Kescher geliebt! Stundenlang konnte man damit auf die Jagd nach Quallen, Seeigeln oder kleinen Krebsen und durchsichtigen Fischchen gehen. Sonnenbrand auf dem Rücken gabs gratis dazu.
In dieser oder auch anderer Erscheinungsform (ich erinnere mich gerne an große eierlegende Papageien die den Kopf hin und her drehten und mit dem Schnabel klapperten) lauerten diese heimtückischen Geräte dadrauf, unschuldigen Kindern ihr letztes Taschengeld abzuluchsen… Gemein! Und es war eh immer nur Mist drin. Glaube ich. Durfte eh nie eins haben…
Calippo war sicherlich einer der Klassiker unter den Eissorten. Entweder Cola-, Kirsch- oder am besten mit Brause (Calippo Fizz). Am besten war es, den geschmolzenen Rest aus der Pappe zu lutschen – durften nur die Eltern nicht sehen
Erst vom Discman und dann vom Mp3-Player abgelöst war dieses Relikt aus vergangenen Tagen doch unverzichtbar, um uns ruhig zu stellen. Meistens in Kombination mit Bibi Blocksberg oder Benjamin Blümchen-Kassetten. Aber wehe, es gab Bandsalat oder – noch schlimmer – die Batterien waren mal wieder alle!!
Die unverzichtbaren Strandlektüren waren damals nicht Iny Lorentz oder Stephenie Meyer sondern Comics! Allen voran: Das lustige Taschenbuch!
Mit Plastik-Eimer und Schaufel konnten (und mussten) wir uns stundenlang am Strand beschäftigen. Unbeobachtet von den Eltern wurde der Eimer gerne zu einem ausbruchssicheren Mini-Gefängnis für Seesterne und kleine Fische.
Abgesehen von Handtüchern waren diese Strandmatten wohl die beliebteste und unbequemste Unterlage – egal ob am Strand oder am Badesee. Einzige Vorteile: Geringes Gewicht und laaange Haltbarkeit.
Etwas, was die meisten von uns wohl nur aus der Hand anderer Kinder kennen, denn ganz ehrlich: Wer durfte so ein Kunstwerk eigentlich jemals haben?
Wer von uns hat nicht sehnsüchtig die Armeen von aufblasbaren Schwimmtieren, Ruderbooten und schwimmenden Palminseln an den Souvenirshops betrachtet? Was wir bekamen war aber meistens nur eine billige einfarbige Luftmatratze, die spätestens nach zwei Tagen platt war.
Der Fashion-Trend im Urlaub: Umwickelte Haarsträhnen und Facepainting. Dazu noch ein Klebe-Tattoo auf dem Oberarm.
Damals sahen die Sonnenbrillen noch etwas anders aus: Herzförmig oder rund, vorzugsweise aus pinkem Plastik.
Entweder am Strand oder zu Hause auf dem Feld, Drachen steigen lassen war immer super – wenn genug Wind da war. Schnell rennen, Drachen loslassen, Schnur festhalten und hochbringen. Macht das heute überhaupt noch jemand?
Egal von welcher Marke, Brause vom Kiosk war der absolute Hit!
Die Ideale Urlaubsbeschäftigung: Ping Pong bzw. Tischtennis! Stundenlang, auf der Klassenfahrt, Campingurlaub oder wo auch immer. Wurde garantiert nie langweilig!
Natürlich unterscheiden sich die Erinnerungen bei jedem, auch je nach Generation und Hintergrund. Findest Du Dich in dieser Liste wieder? Was verbindest Du selbst mit Urlaub in Deiner Kindheit?
Kommentare (5)
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Kommentar von Emily van der Hell
Erstellt am Freitag, 6. August 2010 um 18:48 Uhr
Haha, Du hast recht! Da kommt mir einiges bekannt vor.
Liebe Grüße … Emily
Kommentar von Wolf
Erstellt am Sonntag, 8. August 2010 um 12:17 Uhr
Ich muss immer auch daran denken:
- Erbsen-Pistolen
- Beach-Ball-Schläger (diese Holzbretter mit dem Squash-artigen Bällen)
- Ed – von – Schleck (statt Calippo)
- Mit Sonnencreme (Lichtschutzfaktor? Was ist das?) eingeschmiert in den Sand zu fallen und wie ein stinkendes Schnitzel rumzulaufen
vor allem fällt mir auf, mit was ich damals alles NICHT im Urlaub war… kein Laptop auf dem Hotelzimmer, nicht mit dem Blackberry am Strand usw….
LG!
Kommentar von Karin Meier
Erstellt am Montag, 9. August 2010 um 16:46 Uhr
Wenn ich an die Urlaube meiner Kindheit denke, ein bisschen länger ist das ja nun schon her, dann steht, und das im wahrsten Sinne des Wortes, Onkel Hermanns Bein vor mir.
Jeden Sommer fuhren meine Eltern und ich ans Steinhuder Meer. Zelten.
In dem einzigen Wohnwagen, klein, wie ein Straußenei, hauste Onkel Hermann. Der Platzhirsch sozusagen. Onkel Hermann war Kriegsversehrt und hatte ein “appes Bein”. Durch eine Beinprothese nur unwesentlich behindert, führte er den allabentlichen Fackelzug an und ging bei schönem Wetter bis an die Wassergrenze des Steinhuder Meeres um dort sein “Bein” abzuschnallen und sich mit einem Hechtsprung ins Wasser zu werfen. Er badete und taucht ausgiebig und alles was man von ihm sah, war die Beinprothese stehend in den Ufersand gerammt.
Kommentar von Dancinglady
Erstellt am Freitag, 29. Juli 2011 um 07:17 Uhr
Abendshows beim Hotel, Grillenzipern und Fahrradfahren durch Pinienwälder beim Meer. Nach Kaugummi-schmeckendes blaues Eis und Wasserbalone die wir aus einer Höhe vor oder nach Vorbeigehenden fallenliessen und uns dabei ganz schön viel Ärger einheimsten
Kommentar von Anni
Erstellt am Freitag, 29. Juli 2011 um 15:47 Uhr
Lagnese Capri-Eis!







